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Der Schweizer Aussenhandel hat 2016 nach einer Baisse im Vorjahr wieder an Schwung aufgenommen: Die Ein- und Ausfuhren waren mit 173,5 bzw. 210,6 Milliarden Franken um 4,3 % bzw. 3,8 % höher als 2015. Die Handelsbilanz schloss 2016 mit einem Exportüberschuss von 37,1 Milliarden Franken ab, das entspricht einer halben Milliarde Franken mehr als 2015.   

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Der Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen hat sich im Berichtsjahr insgesamt dynamisch entwickelt. Gegenüber 2015 stiegen die Importe wertmässig um 0,4 auf 11,9 Milliarden Franken und die Exporte um 0,2 auf 8,7 Milliarden Franken. Die Handelsbilanz bei den Landwirtschaftsprodukten schloss 2016 mit einem Importüberschuss von 3,2 Milliarden Franken, das sind 0,2 Milliarden Franken mehr als 2015.

Im Berichtsjahr stammten 74,5 % der Landwirtschaftsimporte aus der EU. 60 % der Exporte wurden in den EU-Raum getätigt. Im Vergleich zu 2015 stiegen die Importe aus der EU um 0,4 auf 8,7 Milliarden Franken und die Exporte in den EU-Raum um 0,1 auf
5 Milliarden Franken. Die Handelsbilanz mit der EU bei den Landwirtschaftsprodukten schloss 2016 mit einem Importüberschuss von 3,7 Milliarden Franken ab.

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Landwirtschaftsprodukte hat die Schweiz im Berichtsjahr wertmässig am meisten aus Deutschland eingeführt, gefolgt von Italien und Frankreich. Etwa 60 % der Importe aus der EU stammten aus diesen drei Ländern. Rund 57 % der Exporte in die EU gingen 2016 in die drei Länder Deutschland, Frankreich und Italien.

Die Handelsbilanz mit den umliegenden EU-Ländern sowie mit Spanien und den Niederlanden wies im Berichtsjahr Importüberschüsse aus. Die schlechteste Bilanz zeigte die Schweiz mit Italien. Etwas ausgeglichener sieht die Bilanz mit Österreich aus. Einen Exportüberschuss von 23 Millionen Franken wies die Schweiz 2016 im Verkehr mit den übrigen EU-Ländern aus.

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Im Berichtsjahr wurden vor allem Getränke, tierische Produkte (inkl. Fische), Genussmittel (Kaffee, Tee, Gewürze) sowie Früchte eingeführt. Die wertmässigen Getränkeeinfuhren setzten sich vor allem aus rund 60 % Wein, 20 % Mineralwasser und etwa
15 % Spirituosen zusammen. Von den Gesamteinfuhren unter dem Titel «Tierische Produkte, Fische» waren rund 40 % dem Sektor Fleisch, gut 30 % dem Sektor Fisch und der Rest dem Sektor zubereitetes Fleisch und Fleischkonserven zuzuordnen.

2016 wurden wie in den Vorjahren vor allem Genussmittel und Getränke exportiert, gefolgt von Nahrungsmittelzubereitungen, Getreide und Zubereitungen sowie Milchprodukte. Unter den Genussmitteln waren es vorwiegend Kaffee mit 2015 Millionen Franken (2015: 1943 Mio. Fr.) sowie Schokolade und kakaohaltige Nahrungsmittel mit 785 Millionen Franken (2015: 786 Mio. Fr.). Hauptanteile bei den Nahrungsmittelausfuhren bildeten die Lebensmittelzubereitungen, Kaffee-Extrakte, Suppen und Saucen.

Die Handelsbilanz nach Produktekategorien wies im Berichtsjahr vor allem bei tierischen Produkten inkl. Fische (-1620 Mio. Fr.) und Früchten (-1262 Mio. Fr.) Importüberschüsse aus. Exportüberschüsse wurden 2016 bei Genussmitteln, Tabak und Diverses, Getränken sowie Milchprodukten erzielt.

Weitere Informationen zum Schweizer Agrarhandel finden Sie unter der Rubrik Agrarstatistiken einiger Handelspartner sowie unter dem vorliegenden Punkt «Markt» für spezifische Produkte.

Alessandro Rossi, BLW, Fachbereich Kommunikation und Sprachdienste, alessandro.rossi@blw.admin.ch

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