Zurück

Im Jahr 2016 gab es noch gut 36 100 Halterinnen und Halter von Rindvieh. Das entspricht einer Abnahme von etwa 1,7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der Schaf- und Pferdehalter reduzierte sich nur gering, hingegen gingen die Schweinehalter um 3,3 % auf noch 6634 zurück. Einzig die Zahl der Nutzhühner- und  Ziegenhalter erhöhte sich leicht.

Entwicklung der Anzahl Nutztierhalter 

 2000/022014201520162000/02–2014/16
 AnzahlAnzahlAnzahlAnzahl%
Viehhalter 58 60245 71144 78944 162-23,4
Rindviehhalter 49 59837 74236 73836 131-25,7
Pferdehalter 10 5648 5288 4838 461-19,6
Schweinehalter 14 6567 0456 8656 634-53,3
Schafhalter 12 1588 7008 4148 364-30,1
Ziegenhalter 6977 6 3336 3136 350-9,2
Nutzhühnerhalter 19 94311 95312 06512 399-39,1

Quelle: BFS
Ab 2015: Stichtag von Anfang Mai auf den 1. Januar verschoben.    

Vergleicht man die Anzahl der Tierhalter im Berichtsjahr mit den Jahren 2000/02, so fallen die Zahlen der Schweine- und Nutzhühnerhalter auf. Diese verringerten sich um über 50 %, bzw. knapp 40 %. Aber auch die Anzahl der Rindvieh- und Schafhalter ist in diesem Zeitraum um 26 % bzw. 30 % gesunken. Demgegenüber haben sich mit Ausnahme der Schafe die Tierzahlen im Jahr 2016 bei allen Arten seit 2000/02 kaum vermindert, beim Geflügel ist gar eine Zunahme von 55 % zu verzeichnen. Dieser Umstand zeigt eindrücklich den weiter fortschreitenden Strukturwandel und die Konzentration auf grössere Durchschnittsbestände auf.

Die Bäuerinnen und Bauern hielten im Berichtsjahr rund 1,55 Millionen Stück Rindvieh. Der Bestand an Kühen (Milch- und Mutterkühe) verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 4600 Stück.

Zoom: ab17_produktion_tprod_entwicklung_nutztierbestaende_d.png


Der Schweinebestand reduzierte sich gegenüber 2015 um knapp 3 % auf 1,45 Millionen Tiere.

Dank der anhaltend freundlichen Lage auf dem Geflügelfleisch- und Eiermarkt und der weiterhin steigenden Nachfrage nach Schweizer Geflügelfleisch und Schweizer Eiern stieg der gesamte Geflügelbestand mit 10,89 Millionen Tieren im Berichtsjahr wiederum an, wobei mit etwa 8 % Zunahme die Lege- und Zuchthühner am meisten dazu beitrugen.

Hans Ulrich Leuenberger, BLW, Fachbereich Tierische Produkte und Tierzucht, hansulrich.leuenberger@blw.admin.ch 

Facebook Twitter